LinkedIn-Tipps für die Ansprache passiver Kandidat:innen
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LinkedIn-Tipps für die Ansprache passiver Kandidat:innen

Passive Talente schwer erreichbar? Mit gezielten LinkedIn‑Tipps, Profiloptimierung und personalisierter Ansprache gewinnen Sie schneller passende Top‑Talente. Mehr erfahren.

20. Januar 2026
13 Min Lesezeit
Artikel

LinkedIn-Tipps für die Ansprache passiver Kandidat:innen

Wie erreicht man Talente, die gar nicht aktiv suchen? Die Antwort: gezieltes Recruiting auf LinkedIn. Gerade in einem umkämpften Arbeitsmarkt, in dem 90 % der Fachkräfte offen für neue Möglichkeiten sind, aber nur ein Drittel aktiv sucht, ist LinkedIn das ideale Werkzeug, um den versteckten Talentpool zu erschließen. Mit einer professionellen Profilgestaltung, präzisen Suchstrategien und persönlicher Ansprache können Sie passive Kandidat:innen effektiv erreichen und langfristig für Ihr Unternehmen gewinnen.

Klingt nach einer Herausforderung? Keine Sorge, mit ein paar klaren Schritten – von der Profiloptimierung bis zur langfristigen Kontaktpflege – wird LinkedIn zu Ihrem stärksten Recruiting-Tool. Denn wer heute nur auf klassische Jobbörsen setzt, verpasst die besten Talente.

5 Schritte zur erfolgreichen Ansprache passiver Kandidaten auf LinkedIn

5 Schritte zur erfolgreichen Ansprache passiver Kandidaten auf LinkedIn

Active Sourcing: Dos & Don'ts bei der Ansprache von passiven Kandidaten

Schritt 1: Richten Sie Ihr LinkedIn-Profil auf Vertrauen aus

LinkedIn

Ihr LinkedIn-Profil ist oft der erste Eindruck, den passive Kandidat:innen von Ihnen gewinnen – und wir alle wissen, wie wichtig der erste Eindruck ist. Es geht darum, Kompetenz und Vertrauen auszustrahlen, bevor Sie überhaupt die erste Nachricht verschicken. Das Wollmilchsau-Team bringt es auf den Punkt:

Ihr persönliches Profil ist Aushängeschild, Visitenkarte und Werbemittel in einem

[5]. Ein lückenhaftes oder unprofessionelles Profil kann selbst bei interessierten Talenten zu Desinteresse führen. Mit ein paar gezielten Anpassungen schaffen Sie die Grundlage für eine erfolgreiche Ansprache.

Erstellen Sie ein vollständiges und professionelles Profil

Ein überzeugendes Profil ist das Herzstück Ihrer LinkedIn-Präsenz. Beginnen Sie mit einem klaren, aktuellen Profilfoto (1.024 x 1.024 Pixel). Wichtig: Setzen Sie auf ein authentisches Bild, das sympathisch und zugänglich wirkt – die klassische Bewerbungsfoto-Ästhetik können Sie hier getrost weglassen [1] [5]. Ergänzen Sie Ihr Profil durch ein individuelles Hintergrundbild (1.584 x 396 Pixel). Dieses kann ein Teamfoto, ein Branding-Element Ihres Unternehmens oder sogar Ihre Kontaktdaten enthalten – so vermitteln Sie nicht nur Professionalität, sondern auch einen Eindruck Ihrer Unternehmenskultur [5].

Ihr Slogan sollte prägnant Ihren Jobtitel und den Firmennamen nennen. Halten Sie ihn unter 70 Zeichen, damit er auch in mobilen Ansichten vollständig sichtbar bleibt [5] [9]. Überlegen Sie außerdem, Ihre Profil-URL anzupassen – zum Beispiel auf „/vorname-nachname-recruiting-stadt/“. Das wirkt nicht nur professioneller, sondern verbessert auch Ihre Auffindbarkeit [5] [9]. Verlinken Sie Ihre beruflichen Stationen mit den offiziellen LinkedIn-Unternehmensseiten, damit die Logos angezeigt werden – das erhöht Ihre Glaubwürdigkeit und hinterlässt einen starken Eindruck [9].

Ein vollständiges Profil mit klaren, transparenten Informationen schafft Vertrauen und öffnet Türen.

Zeigen Sie Ihre Expertise und Transparenz

Wer sich Ihnen anvertrauen soll, möchte wissen, wer Sie sind und wofür Sie stehen. Nutzen Sie den „Über mich"-Bereich, um nicht nur Ihre Aufgaben zu beschreiben, sondern auch Ihre Motivation. Die ersten drei Zeilen sind entscheidend, da sie direkt sichtbar sind – packen Sie hier Ihr stärkstes Argument hinein, bevor der „Mehr anzeigen"-Button ins Spiel kommt [9].

In Ihrer Berufserfahrung können Sie messbare Erfolge hervorheben, um Ihre Kompetenz zu unterstreichen. Nutzen Sie zudem die „Im Fokus"-Sektion, um Blogartikel, Medienbeiträge oder Projekte zu präsentieren, die Ihre Expertise belegen [9].

Ein weiteres starkes Signal sind Empfehlungen von Kolleg:innen oder Partner:innen sowie bestätigte Fähigkeiten. Diese Elemente zeigen, dass andere Ihre Arbeit schätzen und auf Ihre Expertise vertrauen [1] [9]. Schließlich sollten Sie vollständige Kontaktinformationen angeben, inklusive direkter Links zur Unternehmenswebsite oder Karriereseite. Das erleichtert es interessierten Talenten, sich über Ihre Unternehmenskultur zu informieren [3]. Bob McHugh von Bullhorn bringt es treffend auf den Punkt:

Wenn Sie aktiv, wertvoll und transparent im Prozess sind, finden Sie schneller die richtigen Mitarbeiter

[3].

Ein gut gestaltetes Profil ist mehr als nur eine digitale Visitenkarte – es ist Ihre Chance, Vertrauen aufzubauen und potenzielle Kandidat:innen für sich zu gewinnen.

Schritt 2: Finden Sie die richtigen Kandidat:innen auf LinkedIn

Nachdem Ihr Profil überzeugt, liegt der nächste Fokus darauf, die passenden Talente zu finden. Mit über 740 Millionen Mitgliedern weltweit bietet LinkedIn eine immense Reichweite – doch ohne gezielte Suchstrategien bleibt der Erfolg oft aus [4]. Interessant ist, dass viele der Nutzer:innen zwar nicht aktiv suchen, aber dennoch offen für neue Möglichkeiten sind [3]. Genau diese passiv Suchenden können Sie durch eine clevere Suche und den gezielten Ausbau Ihres Netzwerks erreichen.

Nutzen Sie erweiterte Suchfilter effektiv

Die Standard-Suchfunktion von LinkedIn erlaubt bereits Filter wie Jobtitel, Branche und Standort. Für ein professionelleres Recruiting lohnt sich jedoch der Einsatz von Boolean-Operatoren wie AND, OR und NOT, um die Ergebnisse gezielt einzugrenzen. Ein Beispiel: Mit der Suche „DevOps Engineer" AND „Python" NOT „Junior" finden Sie erfahrene Fachkräfte und sparen dabei wertvolle Zeit [4][8]. Gerade in spezialisierten Bereichen wie IT oder Engineering ist diese Technik ein echter Vorteil.

Zusätzlich könnten Sie über den Einsatz von Tools wie LinkedIn Recruiter Lite (ca. 1.400 € pro Jahr) oder der Professional-Version (ca. 10.000 € pro Jahr) nachdenken. Diese bieten erweiterte Suchfunktionen und bis zu 150 InMails pro Monat [5]. Ein weiteres hilfreiches Tool ist LinkedIn Talent Insights, das Echtzeit-Daten zu Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt liefert. Damit lassen sich regionale Trends analysieren und Ihre Suchfilter gezielt anpassen [4].

Um Ihre Suche noch präziser zu gestalten, erstellen Sie Candidate Personas – also fiktive Profile Ihrer idealen Kandidat:innen mit den gewünschten Qualifikationen und Interessen. Diese Methode kann die Antwortrate um bis zu 28 % steigern [8].

Neben der gezielten Suche ist der strategische Aufbau eines Netzwerks ein weiterer Schlüssel zum Erfolg.

Strategischer Netzwerkaufbau

Erfolgreiches Recruiting auf LinkedIn beginnt nicht erst mit einer Stellenausschreibung, sondern mit dem Aufbau langfristiger Beziehungen. Ein guter Startpunkt ist der Beitritt zu branchenspezifischen Gruppen – zum Beispiel für B2B-Sales, IT oder Engineering. Dort können Sie Thought Leader und engagierte Fachkräfte identifizieren, die oft noch gar nicht aktiv auf Jobsuche sind [3][4]. Achten Sie darauf, wer regelmäßig wertvolle Beiträge teilt, und vernetzen Sie sich gezielt mit diesen Personen.

Ein weiterer Ansatz ist Employee Advocacy: Ermutigen Sie Mitarbeitende, authentische Einblicke in ihre Arbeit zu teilen oder Stellenanzeigen zu posten. Beiträge von Mitarbeitenden genießen bei potenziellen Kandidat:innen mehr Vertrauen als offizielle Unternehmensprofile [4][5]. Gleichzeitig sollten Sie selbst aktiv werden, indem Sie sich mit Kolleg:innen und Fachleuten aus Ihrer Branche vernetzen. Das steigert sowohl Ihre Sichtbarkeit als auch Ihre Glaubwürdigkeit in der jeweiligen Nische [5].

Wichtig ist dabei, auf echte Interaktion zu setzen, anstatt rein transaktional vorzugehen. Liken und kommentieren Sie Beiträge potenzieller Kandidat:innen, bevor Sie eine Direktnachricht senden. So bauen Sie Vertrauen auf und hinterlassen einen positiven Eindruck [5]. Ein persönlicher, authentischer Ansatz macht oft den entscheidenden Unterschied.

Schritt 3: Verfassen Sie personalisierte Nachrichten, die ankommen

Die erste Nachricht ist entscheidend: Sie bestimmt, ob Sie eine Antwort erhalten oder im digitalen Nirwana landen. Obwohl viele Expert:innen auf LinkedIn nicht aktiv nach neuen Jobs suchen, sind 90 % offen für interessante Möglichkeiten [3]. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Ansprache: Eine generische Nachricht, die lediglich eine Stellenbeschreibung enthält, wird kaum jemanden begeistern. Stattdessen sollten Sie eine individuelle Botschaft formulieren, die zeigt, warum genau diese Person für Ihre Position und Ihr Unternehmen relevant ist. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Nachrichten treffsicher gestalten können.

Möglichkeiten statt Aufgaben in den Vordergrund stellen

Menschen, die nicht aktiv auf Jobsuche sind, sind oft zufrieden mit ihrer aktuellen Position. Eine bloße Aufzählung von Aufgaben wird sie kaum überzeugen. Was sie jedoch anspricht, sind Entwicklungsperspektiven, die Möglichkeit, etwas zu bewirken, und sinnstiftende Tätigkeiten [3]. Beschreiben Sie deshalb klar, welche Chancen die Position bietet – sei es Führungsverantwortung, der Einsatz neuer Technologien oder der Aufbau eines Teams. Bob McHugh von Bullhorn bringt es treffend auf den Punkt:

It is not enough to just send a LinkedIn message about a job advertisement. Try to get to know the person better and find out what can move them to a new job and employer

[3].

Ergänzen Sie Ihre Nachricht mit Links zur Unternehmenswebsite oder zu Social-Media-Kanälen, die authentische Einblicke in Ihre Unternehmenskultur geben. Das ist nicht nur hilfreich, sondern auch klug, denn zwei Drittel der Kandidat:innen werfen ohnehin einen Blick auf Ihre Website [3][7].

Neben der Betonung von Chancen spielt die persönliche Ansprache eine entscheidende Rolle.

Die Ansprache personalisieren

Das „Warum“ ist der Dreh- und Angelpunkt Ihrer Nachricht: Warum wenden Sie sich genau an diese Person? [3] Gehen Sie auf konkrete Details aus dem Profil ein, wie ein erfolgreiches Projekt, eine besondere Zertifizierung oder einen beeindruckenden Karriereweg. Eine Nachricht wie „Ihr Beitrag zur DevOps-Automatisierung hat uns beeindruckt – genau diese Expertise suchen wir“ zeigt echtes Interesse und hebt Sie von der Masse ab. Nutzen Sie außerdem Candidate Personas, um Tonalität und Sprache auf die Werte und Interessen Ihrer Zielgruppe abzustimmen [7]. Dieser Ansatz entscheidet oft darüber, ob Ihre Nachricht ignoriert oder beantwortet wird.

Schritt 4: Gespräche initiieren und gezielt nachfassen

Sobald Sie Ihre personalisierten Nachrichten verschickt haben, geht es darum, den Austausch auf eine lockere und unverbindliche Weise zu vertiefen.

Eine gut formulierte Nachricht ist nur der Anfang – das eigentliche Ziel ist, den Dialog in Gang zu halten. Gerade passive Kandidat:innen sind oft offen für neue Möglichkeiten, benötigen aber Zeit und einen entspannten Rahmen, um sich auf ein Gespräch einzulassen. Statt sofort zu einem formellen Bewerbungsgespräch einzuladen, sollten Sie den Druck herausnehmen und eine ungezwungene Atmosphäre schaffen.

Unverbindliche Kennenlern-Gespräche anbieten

Der Trick liegt darin, keine typische Bewerbungssituation entstehen zu lassen. Schlagen Sie ein kurzes Telefonat oder einen „Kaffee-Chat“ vor, bei dem es in erster Linie darum geht, sich gegenseitig kennenzulernen und ein Gefühl dafür zu bekommen, ob die Chemie passt [3]. Eine Formulierung wie „Hätten Sie Interesse an einem unverbindlichen Austausch über Ihre beruflichen Perspektiven?“ vermittelt Offenheit und nimmt den Erwartungsdruck. Passive Kandidat:innen schätzen diesen Ansatz, da er ihnen Raum für Entscheidungen lässt und zeigt, dass Sie an einer langfristigen Beziehung interessiert sind – nicht nur an einer schnellen Besetzung. Falls Sie keine direkte Rückmeldung erhalten, bleiben Sie geduldig und führen den Dialog behutsam weiter.

Mit Feingefühl nachhaken

Sollte nach einer Woche noch keine Antwort eingegangen sein, senden Sie eine freundliche Erinnerung, die Verständnis für den vollen Terminkalender des Gegenübers zeigt [2]. Bleibt auch diese unbeantwortet, könnten Sie über gemeinsame Kontakte oder Gruppenmitgliedschaften eine Verbindung herstellen [3]. Oft öffnen solche indirekten Wege Türen, die bei einer direkten Ansprache verschlossen bleiben. Wichtig ist dabei, authentisch zu bleiben und die Balance zwischen Hartnäckigkeit und Respekt nicht zu verlieren.

Schritt 5: Langfristige Beziehungen zu passiven Kandidat:innen pflegen

Nachdem die ersten Gespräche geführt wurden, ist es entscheidend, diese Kontakte nicht abreißen zu lassen. Passive Kandidat:innen sind oft nicht bereit, sofort den Job zu wechseln – sie brauchen Zeit, Vertrauen und überzeugende Gründe. Deshalb ist es essenziell, über den Erstkontakt hinaus dran zu bleiben. Hier kommt eine kontinuierliche Content-Strategie ins Spiel: Ziel ist es, vom direkten „Active Sourcing“ hin zu einem langfristigen „Passive Sourcing“ zu wechseln. Mit gezieltem Content-Marketing und authentischem Employer Branding können Sie im Gedächtnis bleiben und das Interesse potenzieller Kandidat:innen stetig aufrechterhalten [3].

Sichtbarkeit durch LinkedIn-Content

Eine der effektivsten Methoden, um bei passiven Kandidat:innen präsent zu bleiben, ist die regelmäßige Veröffentlichung relevanter Inhalte auf LinkedIn. Wenn Sie wöchentlich Brancheneinblicke oder Fachwissen teilen, positionieren Sie sich nicht nur als Expert:in, sondern bieten auch echten Mehrwert. Das zahlt sich aus: Solche Inhalte können die Antwortquote bei späteren Direktnachrichten deutlich erhöhen [3].

Besonders effektiv ist die sogenannte „Kommentar-Strategie“. Statt nur eigene Beiträge zu posten, kommentieren Sie aktiv die Beiträge Ihrer Zielkandidat:innen – aber nicht mit Floskeln, sondern mit durchdachten und wertvollen Einsichten. So bauen Sie Vertrauen auf, noch bevor eine direkte Ansprache erfolgt [5].

Ein gutes Beispiel liefert der Händler Otto. Im Mai 2023 veröffentlichte das Unternehmen einen humorvollen LinkedIn-Post zur Krönung von König Charles mit dem Slogan: „Es ist nie zu spät für deinen Traumjob.“ Das Ergebnis? Fast 10.000 Likes, 150 Kommentare und rund 150.000 Impressionen. Diese organische Reichweite führte zu schätzungsweise 5.000 Besuchen auf der Karriereseite – ein Erfolg, der in bezahlter Werbung mindestens 25.000 € gekostet hätte [5]. Solche Aktionen halten Ihr Unternehmen im Gespräch und schaffen eine ideale Grundlage für den nächsten Schritt: authentische Einblicke in Ihre Unternehmenskultur.

Authentische Einblicke in die Unternehmenskultur

Wenn passive Kandidat:innen über einen Wechsel nachdenken, wollen sie wissen, was Ihr Unternehmen von ihrem aktuellen Arbeitgeber unterscheidet. Hier können echte Einblicke in die Unternehmenskultur den Unterschied machen. Teilen Sie beispielsweise Teamfotos, Behind-the-Scenes-Momente aus dem Büro oder Homeoffice, Erfolgsgeschichten von Mitarbeitenden (wie „Vom Azubi zur Führungskraft“) oder kurze Videos, die den Arbeitsalltag zeigen [5][7]. Wichtig dabei: Keine Hochglanzinszenierung, sondern echte, authentische Eindrücke. Wie das Wollmilchsau-Team treffend betont:

LinkedIn ist kein steifes Business-Netzwerk: Persönlichkeit und Authentizität werden geschätzt.
[5]

Ein Praxisbeispiel liefert Nils Greinert, Head of Marketing bei GAMBIT. Er nutzte sein persönliches LinkedIn-Netzwerk, um eine Office-Management-Position zu besetzen. Sein Post, der ein sympathisches Teamfoto und klar definierte Benefits enthielt, erreichte organisch rund 20.000 Menschen. Das Ergebnis: 160 Likes und 50 Kommentare – ganz ohne bezahlte Werbung [5]. Solche Beiträge schaffen emotionale Verbindungen und sorgen dafür, dass passive Kandidat:innen Ihr Unternehmen im Hinterkopf behalten, bis der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel gekommen ist.

So unterstützt getexperts Ihr LinkedIn-Recruiting

getexperts

Haben Sie Ihre LinkedIn-Präsenz intern optimiert? Großartig – denn jetzt können Sie mit externer Unterstützung noch effizienter arbeiten. LinkedIn ist ein mächtiges Tool, doch die Ansprache passiver Kandidat:innen erfordert Zeit, Know-how und ein starkes Netzwerk. Genau hier kommt getexperts ins Spiel: Als 360°-Personalberatung für IT, Engineering und B2B-Sales ergänzen wir Ihre LinkedIn-Aktivitäten durch einen vorselektierten Talentpool mit über 4.000 Expert:innen. Außerdem übernehmen wir den zeitintensiven Recruiting-Prozess für Sie. Was das konkret bedeutet? Werfen wir einen Blick auf die Vorteile.

Zugang zu vorqualifizierten Kandidat:innen und individueller Beratung

Während LinkedIn Ihnen oft nur Kandidat:innen aus Ihrem bestehenden Netzwerk oder durch Standardfilter zeigt, bietet getexperts einen entscheidenden Vorteil: direkten Zugang zu einem etablierten Talentpool – inklusive Kandidat:innen, die auf LinkedIn nicht sichtbar sind. Unsere Recruiter suchen gezielt nach Fachkräften, die exakt zu Ihren Anforderungen passen. Innerhalb von nur 3–5 Tagen erhalten Sie bereits vorqualifizierte Profile. Diese wurden nicht nur sorgfältig geprüft, sondern auch in ersten Gesprächen bewertet. Das spart Zeit und erhöht Ihre Chancen auf Erfolg.

Warum ist das wichtig? 68 % der HR-Manager:innen berichten, dass es heute deutlich schwieriger ist, qualifizierte Spezialist:innen zu finden als noch vor fünf Jahren [6]. Ein professioneller Partner wie getexperts wirkt hier wie ein Vermittler, der schon vor dem ersten Vorstellungsgespräch Vertrauen aufbaut [2].

Eigenregie vs. getexperts-Unterstützung

Wie schneidet die Eigenregie im Vergleich zur Zusammenarbeit mit getexperts ab? Die folgende Übersicht zeigt die Unterschiede:

Aspekt LinkedIn-Eigenregie Mit getexperts
Zeitaufwand Hoher interner Aufwand für Suche, Ansprache und Follow-ups Zeitersparnis durch Übernahme der Suche und Vorqualifizierung [2][6]
Kandidatenzugang Begrenzt auf eigenes Netzwerk und LinkedIn-Filter Sofortiger Zugriff auf über 4.000 vorqualifizierte Expert:innen und „versteckte“ Talente [6]
Erfolgsquote Hängt stark von interner Expertise und Arbeitgebermarke ab Höhere Antwortquoten dank spezialisierter Headhunter und unabhängiger Vermittler [3]
Prozesstiefe Oft auf erste Kontakte oder Interviews beschränkt Begleitung von der Anforderungsanalyse bis zur Integration [2]

Die Tabelle zeigt klar: Besonders passive Kandidat:innen lassen sich durch persönliche Ansprache überzeugen [3]. Und das Beste? Die Zusammenarbeit mit getexperts ist komplett erfolgsabhängig – Sie zahlen erst, wenn die Stelle erfolgreich besetzt wurde.

FAQs

Wie kann ich mein LinkedIn-Profil optimieren, um passive Kandidat:innen anzusprechen?

Ein überzeugendes LinkedIn-Profil ist der Schlüssel, um passive Talente auf sich aufmerksam zu machen. Beginnen Sie mit einem professionellen Profilbild, das einen sympathischen und kompetenten Eindruck vermittelt. Ergänzen Sie dies durch eine prägnante Überschrift, die Ihre berufliche Identität klar auf den Punkt bringt, und eine aussagekräftige "Über mich"-Sektion, die Ihre Fachkenntnisse und Erfolge in den Vordergrund stellt. Verwenden Sie dabei gezielt branchenspezifische Keywords, um die Auffindbarkeit Ihres Profils zu verbessern.

Ihre Berufserfahrung sollte nicht nur Positionen und Tätigkeiten listen, sondern auch messbare Erfolge hervorheben – etwa prozentuale Steigerungen, erreichte Ziele oder konkrete Zahlen, die Ihre Leistungen greifbar machen. Wählen Sie außerdem relevante Fähigkeiten aus, die Ihre Expertise unterstreichen, und bitten Sie Kolleg:innen oder Kund:innen um Empfehlungen, um Ihre Glaubwürdigkeit und Sichtbarkeit zu stärken. Eine personalisiert gestaltete URL und gut sichtbare Kontaktmöglichkeiten erleichtern es Interessierten, Sie direkt zu erreichen.

Zeigen Sie außerdem durch das regelmäßige Teilen von Fachartikeln oder Erfolgsgeschichten, dass Sie in Ihrem Bereich aktiv und engagiert sind. So erhöhen Sie nicht nur die Reichweite Ihres Profils, sondern positionieren sich auch als vertrauenswürdige Anlaufstelle für passive Talente, die nach Expertise und Inspiration suchen.

Wie finde ich auf LinkedIn passive Talente und spreche sie erfolgreich an?

Um auf LinkedIn passive Talente zu finden, ist der erste Schritt, ein präzises Zielprofil zu erstellen. Überlegen Sie dabei, welche Branche, Jobtitel, Fähigkeiten, Erfahrungsstufen und Standorte – beispielsweise in der DACH-Region – relevant sind. Mit den erweiterten Suchfiltern von LinkedIn können Sie Ihre Suche dann gezielt eingrenzen. Boolesche Suchstrings wie "Data Engineer" AND (Python OR Scala) NOT "Junior" sind dabei besonders hilfreich, um die Ergebnisse weiter zu verfeinern.

Achten Sie auf Hinweise wie das „Open to Work“-Badge, themenbezogene Beiträge oder Aktivitäten in Gruppen, um potenzielles Interesse von Kandidat:innen zu erkennen. Speichern Sie Ihre Suchabfragen und aktivieren Sie Benachrichtigungen, um automatisch über neue passende Profile informiert zu werden. Eine strukturierte Dokumentation und Priorisierung der gefundenen Profile erleichtert es Ihnen, die Ansprache individuell und effektiv zu gestalten.

Mit getexperts stehen Ihnen erfahrene Berater:innen zur Seite – von der Erstellung des Zielprofils bis hin zur direkten Kontaktaufnahme. Profitieren Sie von einem Netzwerk mit über 4.000 vorqualifizierten Expert:innen.

Wie baue ich auf LinkedIn erfolgreich langfristige Beziehungen zu passiven Kandidat:innen auf?

Langfristige Beziehungen zu passiven Kandidat:innen auf LinkedIn aufzubauen, erfordert Fingerspitzengefühl, Geduld und eine persönliche Note. Ein erster Schritt: Optimieren Sie Ihr LinkedIn-Profil, sodass Sie als vertrauenswürdige_r Ansprechpartner_in wahrgenommen werden. Teilen Sie regelmäßig spannende Inhalte aus Ihrer Branche und positionieren Sie sich klar – das schafft Vertrauen und Interesse.

Nutzen Sie die erweiterten Suchfilter von LinkedIn, um gezielt Talente zu finden, die zu Ihren Anforderungen passen. Der Schlüssel liegt in der Ansprache: Statt generischer Nachrichten sollten Sie personalisierte Botschaften verfassen, die auf das Profil und die Interessen der Kandidat:innen eingehen. Zeigen Sie, dass Sie sich wirklich mit ihrem Werdegang auseinandergesetzt haben, und heben Sie maßgeschneiderte Karrieremöglichkeiten hervor.

Um dauerhaft präsent zu bleiben, ist es wichtig, sich aktiv einzubringen. Kommentieren Sie Beiträge, teilen Sie relevante Artikel oder geben Sie nützliche Karriere-Tipps. Solche Interaktionen schaffen nicht nur Sichtbarkeit, sondern auch Vertrauen. Wenn Ihnen die Zeit oder die Ressourcen fehlen, kann eine spezialisierte Personalberatung wie getexperts Ihnen helfen, passive Talente gezielt anzusprechen und langfristige Beziehungen aufzubauen.

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